gründete Christian Fingerhut mit einem einstigen Kommilitonen das Unternehmen, um Trainings anzubieten. Die erste Investition war eine Schreibmaschine, es wurden Konzepte geschrieben und Angebote gemacht. Und so kamen auch die ersten kleinen Aufträge.
kaufte sich Christian Fingerhut seinen ersten Anzug, ohne dafür die Schreibmaschine verkaufen zu müssen, um bei einer Krankenkasse vorstellig zu werden. Die wollte ihre Kundenberater schulen, um die Qualität der Kundengespräche zu verbessern. Christian Fingerhut bekam den Auftrag.
wurde das Unternehmen "Büro für Kommunikations-Management" genannt. Das verdiente Geld reichte noch nicht für Investitionen, also musste es bei der Schreibmaschine bleiben, aber es genügte zum Leben. Ein erstes Büro wurde gemietet, es gab Visitenkarten und eigenes Briefpapier.
hatte die Firma nicht nur ein Büro, sondern auch eine Sekretärin - mit eigener Schreibmaschine - und nicht wenige Aufträge. Vor allem Bildungsträger fragten Trainings nach. Die Geschäfte begannen zu laufen.
war ein Jahr der Veränderungen. Christian Fingerhut und Katrin Seidel wurden Partner und waren auf Erfolg aus.
Die Zeit der Call Center begann, erste Kurse für die neue Branche wurden entwickelt und angeboten. Der Grundstock für die Entwicklung zum Kompetenzzentrum in den Bereichen Training und Beratung für Call Center wurde gelegt. Konzepte für Schulungen und komplette Bildungsmaßnahmen entstanden, Trainerinnen und Trainer wurden engagiert, profiliert und in unterschiedlichen Teams eingesetzt. Ein Netzwerk entstand, Standards wurden entwickelt.
Das Büro für Kommunikations-Management entwickelte gemeinsam mit dem Call Center Forum Deutschland e.V. europaweit anerkannte Zertifizierungen für Mitarbeiter in Call und Service Centern. Es entstanden die Abschlüsse Sales Agent CCF und Customer Contact Agent CCF.
bezog das Büro für Kommunikations-Management neue Räume in der Phillip-Müller-Straße 9 in Halle. Bis 2003 war die Rekrutierung, Ausbildung und Vermittlung von Trainerinnen und Trainern ein Hauptgeschäftsbereich des Unternehmens. Bildungsträger und Call Center gehörten zu den wichtigsten Kunden. 2004 war es Zeit, sich nach neuen Geschäftsfeldern umzusehen und neue Angebote zu entwickeln, ohne das Erprobte und Bewährte aus dem Portfolio zu nehmen. Die Zeiten hatten sich geändert, der Markt war härter geworden, aber auch chancenreicher. 2006 zeichnete sich ab, dass die Bemühungen von Erfolg gekrönt waren. Neue Aufträge kamen. Gute Trainings waren gefragt. Christian Fingerhut und Katrin Seidel auch, denn sie können genau das anbieten.