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Lebensziele finden und verwirklichen

Mehr Sport machen, abnehmen, gesünder Leben und mehr Zeit für Familie und Freunde – das sind die typischen Neujahresvorsätze der Deutschen. Das Interessante an der Sache: Diese Ziele haben sich in den letzten 5 Jahren nicht verändert. Seit Jahren wollen die Menschen also dieselben Dinge erreichen und scheitern dabei scheinbar. Viele haben ihre Neujahresziele nach einigen Monaten aufgegeben, aus den verschiedensten Gründen – keine Zeit, kein Fokus, keine Lust mehr darauf. Doch sind es wirklich einfach diese Gründe? Vielleicht liegt das Problem an einer anderen, tieferen Stelle?

Ziele im Leben zu finden ist nicht so einfach, wie man denkt. Sie müssen aus dem Herzen kommen, aus dem tiefsten Inneren. Ein schnell gefasster Neujahrsvorsatz hat gar nicht die Tragweite, die ein richtiges Jahres- oder Lebensziel mit sich bringt. Sie gehen viel weiter, aber bringen einem selbst dafür auch umso mehr – im besten Fall ein zufriedenes, erfülltes Leben, ganz nach seinen eigenen Werten.

Wie oft hört man doch, dass Menschen auf dem Sterbebett zurückschauen und bereuen, nicht öfter mutig gewesen zu sein, mehr zu sich und seinen Gefühlen gestanden zu haben und öfter mal Ja zum Leben gesagt zu haben.

Dass man hätte weniger arbeiten sollen, um dafür mehr Zeit für die Liebsten und sich selbst zu haben.

Dass man weniger für die Erwartungen Anderer und mehr für sich selbst gelebt haben müsste.

All das sind unerfüllte Lebensziele, die viele Menschen im fortgeschrittenen Alter bereuen.

Wie findet man also seine persönlichen Lebensziele und wie erreicht man sie?

Wir bei der bfkm I Die Trainingscompany nutzen hierfür ein mächtiges Tool – das Visionboard. Vielleicht hast du davon schon gehört. Einmal angefertigt hält es dir immer vor Augen, was DU wichtig findest und wo du hin willst im Leben. Wir haben unsere Visionboards daher direkt im Büro aufgehangen, sodass wir sie täglich sehen können und so motiviert und inspiriert nach unseren Werten arbeiten können.

Katrin Seidels Visionboard

Was ist ein Visionboard und wie fertigt man es an?

Um ein Visionboard zu erschaffen, musst du zuerst in dich gehen. Stell dir beispielsweise Fragen wie:

Welches Leben will ich Leben? Welche Werte sind mir wichtig? Was will ich an meinem 80. Geburtstag rückblickend über mein Leben sagen können? Will ich Kinder? Eine Partnerschaft? Will ich Reisen? Will ich ein Haus bauen? Wie viel will ich arbeiten?

Es ist zuallererst wichtig, nach welchen Werten man überhaupt leben will und ob die gesetzten Lebensziele dazu passen. Wer mehr Genuss in seinem Leben will, der wird wohl eher weniger 20 Kilo abnehmen können. Hier sollte man sich dann auch fragen:

Will ich abnehmen für mich oder für andere? Ist es mir wirklich wichtig, perfekt dünn zu sein? Oder will ich nicht lieber gesund und zufrieden sein?

So wirst du dir über dich selbst klarer und kannst am Ende genau benennen, wie du leben willst, welche Ziele du verfolgst und welche Werte dir wichtig sind. Du siehst, es ist ein tiefgreifender Prozess, der immer wieder alles hinterfragt, aber gerade deshalb passieren muss.

Danach suchst du dir in Zeitschriften, Postkarten, persönlichen Bildern und anderen schönen Gestaltungsmitteln die Dinge heraus, die deine Lebensziele und Werte repräsentieren und erstellst eine Collage. Zum Schluss hast du eine bunte Ansammlung aus deinen persönlichen Vorstellungen vom Leben, die dich mit jedem Blick daran erinnert, was DIR wichtig ist.

Wir bieten hierzu auch einen Workshop an. Patrick Stieger hilft dir und den anderen Teilnehmer*innen in einem Wochenendkurs, die richtigen Fragen an das Leben zu stellen und dein eigenes Visionboard zu erschaffen. Es ist eine wundervolle Erfahrung, in diesem Workshop gemeinsam seine Lebensziele zu finden.

 

Zu unseren Workshops

 

Visionboard schön und gut, was ist, wenn sich ein Lebensziel ändert?

Lebensziele ändern sich ständig, genauso wie sich deine Werte und Einstellungen ständig ändern. Je nachdem, in welcher Umgebung du dich gerade befindest, hast du andere Eindrücke, andere Menschen um dich herum und somit ganz andere Prioritäten und das ist nicht schlimm. Mach dich nicht fertig, wenn du den Traum, den du immer hattest, aufgibst für einen neuen Traum. Solange du immer wieder selbst in dich gehst, dir immer wieder die richtigen Fragen stellst, findest du immer heraus, was du im Leben willst. Dann wird eben ein neues Visionboard aufgrund der neuen Erkenntnisse erstellt. Ein Visionboard muss nicht einmalig angefertigt werden, viele Menschen erschaffen sich ein neues für jedes Jahr.

So wirst du auch öfter angehalten, in deine Kraft zurückzukehren, innezuhalten und einen kurzen „Reality Check“ zu machen:

Ist das, was ich gerade tue, überhaupt noch das, was ich will? Hat sich meine Einstellung vielleicht geändert? Sollte ich etwas Neues beginnen? Sind meine Werte von vor einem Jahr überhaupt noch dieselben, wie heute?

Wenn du das herausfinden willst, probier doch mal unseren Selbsttest : Hier findest du ganz einfach heraus, wie du bereits nach deinen Werten und Lebenszielen lebst.  Es ist ein gutes Tool, um sich immer wieder selbst zu hinterfragen. So etwas geht im Alltag leider oft verloren, dabei ist es so wichtig, wenn man in seiner Kraft leben möchte.

Zum Selbsttest

Und was ist, wenn ein Lebensziel erfüllt wird?

Dann kannst du dir erst einmal selbst auf die Schulter klopfen, denn das ist eine große Leistung. Es gehört viel Disziplin und Kraft dazu, ein Lebensziel erreichen zu können.

Wie fühlt es sich an? Bist du erfüllt? Wie bist du an diesen Punkt gekommen, welche Schritte hast du gemacht?

Du kannst jetzt diese Erkenntnisse mitnehmen, um ein neues Lebensziel zu definieren. Du kannst natürlich auch überlegen, dir vorerst kein neues Ziel zu setzen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass du da bereits etwas im Auge hast ;)

Vorsätze und Lebensziele – jeder hat sie, keiner erreicht sie?

Die anfangs angesprochenen Neujahresvorsätze sind also eine ganz andere Art von Zielen. Es sind oft oberflächliche Ideen, die dich kurzfristig aber ohne Bestand zu einem glücklicheren Menschen machen sollen. Deshalb werden sie auch so schnell wieder aufgegeben – sie kommen meist nicht aus einem selbst, sie sind nicht das Ergebnis einer tiefen Analyse der eigenen Werte und Lebensziele. Oft sind es Erwartungen der Gesellschaft, die einen dazu bringen, solche Vorsätze zu fassen. Extrinsische Faktoren motivieren aber erwiesenermaßen nie so gut, wie Intrinsische. Deshalb setzen viele unbewusst ihre Priorität nach einigen Monaten auf andere Dinge und verwerfen so die guten Vorsätze.

Wenn du wirklich herausfinden willst, wie du dein Leben glücklich gestalten kannst, dann musst du tiefer gehen. Erstell dir ein Visionboard, stell dir auch die unangenehmen Fragen, mach den „Reality-Check“ über deine Werte und lerne dich kennen. So kannst du in deiner Kraft leben und am Ende auf ein erfülltes, gutes Leben blicken, auf das DU stolz sein kannst.

Zusammenfassung

In diesem Blog hast du erfahren:

  • Was die typischen Lebensziele der meisten Menschen sind
  • Wie du mithilfe eines Visionboards deine persönlichen Lebensziele findest
  • Wie du ein Visionboard anfertigen kannst
  • WIe du nachhaltig deine Lebensziele erfüllen kannst

 

Eine kleine Information noch für dich: Wie jedes Jahr werden wir gemeinsam die Rauhnächte begehen. Dazu wird es in ein paar Wochen dann auch einen Blogeintrag geben!

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Lisa Tschierschke

 

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