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Erfolgsfaktor Stimme. Wie beeinflusst Stimme unsere Wirkung?

In unserem Alltag dreht sich sehr viel um die Wirkung: Uns ist es wichtig, wie wir auf andere wirken. Aber auch die Wirkung anderer Menschen spielt für uns eine große Rolle. Jeder Mensch hat auf uns eine ganz eigene Wirkung. So wirkt zum Beispiel die Verkäuferin vom Blumenladen nebenan einfach sympathisch auf uns, weshalb wir gerne bei ihr einkaufen gehen. Aber da gibt es auch diesen einen Moderator im Fernsehen, den wir einfach unsympathisch finden und den wir sofort wegzappen, sobald wir ihn sehen. Vielleicht sind wir uns dieser Wirkung nicht einmal bewusst oder nur dann, wenn sie sehr stark ist (positiv oder negativ). Dennoch beeinflusst sie, was wir denken, fühlen und wie wir handeln, zum Beispiel: „Bei ihr kaufe ich.“; „Seine Sendung schaue ich nicht.“

Selbst wenn wir uns der Wirkung der Person auf uns bewusst sind, können wir oft nicht sagen, wie sie zustande kommt. Wir finden oft ganz allgemeine Ursachen: „Er hat eine tolle Ausstrahlung.“; „Sie kommt freundlich rüber.“. Vielleicht erkennen wir auch Merkmale der Sprache, der Körpersprache oder des Aussehens:

„Sie bringt die Dinge so gut auf den Punkt.“;

„Er findet immer die richtigen Worte.“;

„Er steht so selbstbewusst da.“;

„Sie ist schön gekleidet und hat eine schicke Frisur. Beeindruckend!"

Ganz selten bemerken wir aber, dass die Stimme unsere Wirkung entscheidend bestimmt. Das legen viele Studien aus dem Bereich Kommunikation und Sprechwissenschaft nahe. Die Stimme einer Person beeinflusst maßgeblich, was wir über sie denken, ob wir ihr vertrauen und ob sie uns überzeugen kann. Leider kommt das Thema Stimme in vielen Seminaren und Coachings einfach zu kurz – selbst im Bereich Kommunikation (Verkauf, Service, Akquise u.v.m.). Viele Seminare haben Titel wie ‚selbstbewusste und überzeugende Körpersprache‘ oder  beschäftigen sich ausschließlich mit  überzeugenden Argumenten und zielführenden Fragetechniken. Zahlreiche Leute verbringen sehr viel Zeit in Seminaren, um ihre Wirkung auf andere zu optimieren und geben dafür viel Geld aus. Dabei wird verkannt, dass die eigene Stimme die Stellschraube für die bessere Wirkung auf ihre Zielgruppe ist und einen echten Unterschied macht. Durch Stimmtraining erreichen wir nicht nur eine höhere Belastbarkeit und Gesundheit der Stimme, sondern optimieren Klang und beeinflussen Wirkung.

Selbst in der Ausbildung zu stimmintensiven Berufen kommt das Thema Stimme viel zu kurz. Callcenter-Agenten bekommen kaum Stimmtraining und lernen auch nicht, dass ihre Stimme maßgeblich an der Wirkung im Verkaufs- und Beratungsgespräch und im Kundenservice beteiligt ist. Sie entscheidet hier über Erfolg und Misserfolg. Auch Lehrer leiden unter der fehlenden Stimmausbildung: Zum einen, weil die Stimme anfälliger ist, ihren Dienst zu versagen, zum anderen müssen sie Autorität und Überzeugungskraft ausstrahlen und den Unterrichtsstoff interessant verpacken und rüberbringen. Auch hier ist die Stimme ein zentrales Wirkungsmittel.    

In diesem Blog erfährst du, warum unserer Stimme einen so hohen Einfluss darauf hat, wie du wirkst und wahrgenommen wirst. Wir zeigen dir auch einige Merkmale deiner Stimme, die dabei einen großen Einfluss haben.   

Wie beeinflusst die Stimme unsere Wirkung?

Dass unsere Stimme einen bedeutenden Anteil an unserer Wirkung auf andere hat, ist schon seit vielen Jahren Gegenstand der Gesprächs- und Sprechwirkungsforschung. Meine Stimme und meine Körpersprache zeigen anderen, WIE ich etwas sage und das beeinflusst die Wirkung, die ich auf sie habe genauso wie das, WAS ich sage, also wie das gesprochene Wort. Einige Autoren gehen davon aus, dass neue Bekanntschaften zu 40% nach dem Klang der Stimme beurteilt werden. Je höher Bildungsgrad und Lebenserfahrung, umso wichtiger wird anscheinend die Stimme. Bei Akademikern bestimmt zu 56% die Stimme über Sympathie und Antipathie.[1]

Andere meinen , „dass es den meisten Menschen leichter fällt, Gefühle oder Einstellungen durch die Stimme oder in der Sprechweise auszudrücken, als sie in Worte zu fassen.“[2]  Das liege daran, dass die Stimme in der Menschheitsgeschichte schon viel eher benutzt wurde als die Wortsprache, nämlich um Warnungen und Affekte auszudrücken (vgl. ebd.). Auch in der Sprachentwicklung des Einzelnen zeigt sich das ganz deutlich: Die Stimme benutzen Babys schon beim Geburtsschrei und drücken von da an ihre Gefühle und Bedürfnisse mit der Stimme aus. Die ersten Wörter sprechen wir dagegen erst um den ersten Geburtstag. Die Säuglingsschreie verstehen die Mutter und auch andere enge Bezugspersonen unmissverständlich sie haben also eine eindeutige Wirkung nach außen.

Durch die große Bedeutung dessen, WIE ich etwas sage, ist es ganz entscheidend, dass die Stimme und auch die Körpersprache zum Gesagten (WAS) passen. Ansonsten ist die Wirkung auf das Gegenüber negativ bzw. anders als erwünscht. Manchmal hat die Stimme sogar, die alleinige Verantwortung für das WIE, nämlich am Telefon. Denn dort sieht mein Gegenüber meine Körpersprache nicht: keine Gestik und keine Mimik. Auch Blickkontakt und das Nähe-Distanzverhältnis zwischen den Gesprächspartnern spielen hier keine Rolle.

Was sagt unsere Stimme über uns aus?

Hier möchten wir eine  Sache vorwegnehmen:

Die Wirkung ist immer von der Person abhängig, bei der sie entsteht. Das heißt, ein Sprecher und seine Stimme wirken auf unterschiedliche Menschen niemals genau gleich und deshalb gibt es auch nicht die EINE (richtige) Wirkung. Jeder Mensch, der eine Stimme hört, nimmt sie anders wahr – durch seine persönlichen Erfahrungen, seine Einstellungsmuster, seine Persönlichkeitsmerkmale, seine eigenen Absichten usw. So erhält auch jeder eine andere Wirkung.

Eine ganz zentrale Wirkung hat die Stimme auf meine Verständlichkeit. Ich brauche eine Stimme, die laut genug ist, damit andere mich überhaupt hören und wahrnehmen. Ich muss außerdem an den richtigen Stellen betonen, damit das Gesagte richtig verstanden wird und ich muss die Melodie meiner Stimme nutzen, damit der Andere hören kann, ob ich eine Frage, Bitte oder Aufforderung formuliere.

Auch bestimmt die Stimme darüber, wie authentisch ich wirke. Dazu muss meine Stimme zum Gesagten passen. Sie muss genau die Gefühle, Einstellungen, Standpunkte und Absichten ausdrücken, die ich mit meinen Worten mitteile. Sonst wirke ich schnell unecht, unglaubwürdig oder sogar unehrlich, vielleicht auch einfach unsicher. So bekomme ich nur wenig Vertrauen von anderen. Authentizität hat auch einen ganz erheblichen Einfluss darauf, wie sympathisch ich auf den Anderen wirke.

Die Stimme hat wesentlichen Einfluss auf meine Überzeugungskraft. Um andere von unserem Standpunkt zu überzeugen und zum Handeln zu bewegen, brauche ich nicht nur kluge Argumente, eine anschauliche Sprache und die treffenden Worte. Wir sind emotionale Wesen und Emotionen sind Schlüssel in der Überzeugung anderer. Meine Stimme benötigt daher Überzeugungskraft: Sie muss genügend Emotionen und vor allem die richtigen Emotionen übermitteln. Wir sprechen auch von der Stimme als ‚Ausdruck unserer inneren Welt‘. Das heißt, unser Gegenüber kann aus unserer Stimme unsere Stimmung heraushören und so etwas über unsere inneren Gefühle erfahren oder zumindest Rückschlüsse auf sie ziehen. Auch verrät meine Stimme etwas über meine Sicherheit in der Sache, zu der ich spreche, ob ich mich darin auskenne und wie ich selbst dazu stehe. Hier baut die Überzeugungskraft sehr auf der schon genannten Authentizität auf.

Unsere Stimme gibt viele Informationen über uns preis. Sie lässt meist unmittelbar unser Geschlecht und unser ungefähres Alter erkennen.  Durch Stimme schimmern auch unsere Persönlichkeit, unsere Eigenschaften und unseren Charakter durch. Wenn wir nun betrachten, wie wir durch unsere Stimme wirken,  können und wollen wir keine konkrete Aussage darüber machen, wie jemand tatsächlich ist.  Vielmehr geht es darum, zu schauen, welche Signale wir bewusst oder unbewusst aussenden, die einen gewissen Eindruck bei anderen und bei uns selbst hinterlassen.  

Beispielhaft betrachten wir folgende Wirkungskategorien:

  1. Wie höflich und freundlich wirke ich auf mein Gegenüber?
  2. Wie offen wirke ich?
  3. Wie kooperativ und ehrlich wirke ich?
  4. Wie empathisch wirke ich?
  5. Wie sicher  wirke ich?

(in Anlehnung an Pietschmann/Meißner 2011, 216ff.)[3]

Welche stimmlichen Merkmale gibt es und wie beeinflussen sie die Wirkung?

Stimmliche Merkmale wie Lautstärke, Stimmlage (Tonhöhe), Sprechmelodie, Betonung und Stimmklang wirken fast niemals isoliert, sondern nahezu immer in Kombination. Denn sie treten ja auch nur in Kombination auf, wenn jemand spricht. Nur wenn ein Merkmal besonders auffällig ist, können wir eine direkte Wirkung ableiten oder wenn wir konkret nach einem Merkmal gefragt werden, zum Beispiel: Wie beurteilst du seine Lautstärke? Wie wirkt die Sprechmelodie auf dich? 

1. die Lautstärke:

Grundlegend beurteilen wir die Lautstärke als angemessen oder als unangemessen, laut bzw. leise und zwar je nach Situation, je nach Inhalt und je nach Gesprächspartner. Mit  „Gesprächspartner“ meinen wir die Beziehung zwischen dem Sprechenden und den Zuhörern, in die auch hierarchische Aspekte hineinspielen Auch die Distanz zwischen Sprecher und Hörer(n) ist entscheidend. Brülle ich meinem Gesprächspartner an, während ich einen Meter von entfernt sitze, wirke ich auf ihn wahrscheinlich unangemessen laut, steht er dagegen 10 Meter entfernt und ich flüstere, wirkt das auf ihn unangemessen leise und er versteht mich nicht mehr.

Auch gibt es viele Menschen, die generell auffällig laut oder auffällig leise sprechen. Das kann uns Aufschluss über ihre Charaktereigenschaften und ihr Temperament geben. So kann jemand, der häufig laut spricht, sehr präsent und selbstbewusst wirken, aber mitunter auch aufdringlich, dominant oder angespannt. Jemand der meist leise spricht, kann beruhigend wirken, aber womöglich auch vorsichtig, zurückhaltend oder schwach.

2. die Stimmlage

Die Stimmlage oder auch Tonhöhe, mit der jemand spricht, kann sehr verschiedene Wirkungen auslösen. Eine tiefe Stimmlage kann zum Beispiel ruhiger, sicherer und kompetenter wirken als eine auffällig hohe Stimme. Diese kann aber wiederum freundlicher, höflicher, offenherziger oder einfach positiver wirken.

Die Stimmlage steht in sehr engem Zusammenhang mit der sozialen Rolle, die ich habe. An jede Rolle gibt es bestimmte Erwartungen, wie ich mich verhalte oder welche Eigenschaften meine Persönlichkeit ausmachen. Deshalb wird auch (bewusst oder unbewusst) eine passende Stimme von mir erwartet, die genau diese Merkmale ausstrahlt. Der Leipziger Phoniater Prof. Dr. Michael Fuchs erklärte gegenüber der Leipziger Volkszeitung, dass Frauenstimmen in Mitteleuropa in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich tiefer geworden seien und zwar im Schnitt um eine Quarte, also etwa fünf Halbtonschritte (vgl. Zwaneveld 2018)[4] Ursachen dafür seien vor allem soziale Gründe: „Weil Frauen im Alltag immer häufiger ihren „Mann stehen müssen“, nähern sie sich auch stimmlich den Männern ein Stück weit an“ (Fuchs, ebd.). Auch vertrauen wir biologisch einer tieferen Stimme mehr, während hohe Stimmen schutzbedürftig und unsicher wirken. Frauen in Führungspositionen, in Politik und Journalismus wirken mit einer tieferen Stimme überzeugender (vgl. Fuchs, ebd.). Auch Amon (2004, 36) sagt: „Es ist heute gesellschaftlich eher akzeptabel, nicht so weiblich zu klingen. Eine tiefere Stimme wird mit Reife und Autorität in Verbindung gebracht.“. Frauen nehmen heute neue, soziale Rollen im Beruf und in der Familie ein. Sie arbeiten heute mehr in Bereichen, wo Sicherheit, Autorität/Dominanz, Entscheidungs- und Durchsetzungsvermögen gefragt sind. Deshalb sprechen sie auch tiefer, weil eine tiefe Stimmlage genau diese Eigenschaften vermittelt – und zwar als Wirkung. Genau dieselben Frauen können aber als Mütter mit kleinen Kindern sofort in eine viel höhere Tonlage wechseln, sobald sie mit ihrem Kind spielen. Denn hier ist es die hohe Stimme, die dem Kind Geborgenheit und Sicherheit  vermittelt. Die Frau nimmt also eine andere Sprechrolle als im Beruf ein,    

Wir passen also mehr oder weniger bewusst an unsere Stimme, vor allem an unsere Rollen an und umgekehrt wirkt für uns eine Stimmlage passend oder unpassend zur jeweiligen Rolle.

3. die Sprechmelodie

Die Sprechmelodie (auch Intonation) meint die Bewegung der Tonhöhe beim Sprechen nach oben und nach unten. Am höchsten spreche ich, wenn ich etwas betone und am tiefsten bei unbetonten Wortendungen und am Satzende (im Aussagesatz und bei Aufforderungen). Eine Sprechmelodie wird dadurch bewegt, wenn sie sich weit nach oben und unten bewegt und/oder sich sehr häufig auf und ab bewegt. Monoton wird sie, wenn sie sich nur wenig bzw. selten auf und ab bewegt.

Wie bewegt oder monoton jemand spricht, spiegelt gewisse Persönlichkeitseigenschaften wieder. Introvertierte Personen sprechen eher monoton, extrovertierte dagegen mit deutlich mehr Bewegung, Umgekehrt wirken sie mit dieser Sprechweise auch genauso auf ihre Zuhörer (vgl. Sendlmeier 2012, 109)[5]. Wie sich die Sprechmelodie bei einzelnen Emotionen unterscheiden kann, darauf gehen wir in unserem nächsten Beitrag Stimme und Stimmung genauer ein.  

Wenn jemand eher monoton oder bewegt spricht, löst das auch Reaktionen in uns als Zuhörer aus. So wirkt eine monotone Sprechweise oft einschläfernd, langweilig, vielleicht sogar deprimierend und am Ende auch wenig überzeugend. Monotonie ist also eher negativ behaftet. Eine bewegte Melodie wirkt dagegen eher leidenschaftlich, mitreißend, spannend und kann andere mehr zum Handeln bewegen. Ihr kennt ganz sicher Menschen, die die spannendste Geschichte einschläfernd vorlesen, während andere die belanglosesten Dinge des Alltags spannend verpacken können, weil sie bewegt in der Stimme sind.

Aber auch die Melodie muss natürlich zum Inhalt des Gesagten, zur Redeabsicht und zur Situation passen. Und so kann zum Beispiel in einer Gutenachtgeschichte oder einer Anleitung zur Meditation eine monotone Sprechweise genau die gewünschte, positive Wirkung erzielen. Und auch ein Zuviel an Melodiebewegung kann Wirkungen wie aufgeregt, unsicher oder nicht authentisch auslösen.

4. der Stimmklang:

Wir unterscheiden in der Sprechwissenschaft und Logopädie zwischen Stimmen, die frei, klar, sanft und weich klingen. Sie zeigen keine Nebengeräusche wie Rauigkeit (oder genauer: belegte, heisere, knarrende, kratzige oder brüchige Stimme) und auch keine Behauchung. Solche klaren Stimmen hören sich auch für uns gesünder und leistungsfähiger an, weshalb wir diese Eigenschaften auch dem Sprecher zuschreiben. Und auch ein Halsnasenohrenarzt wird beim Blick in den Hals einen gesunden Kehlkopf sehen und Stimmbänder, die korrekt schwingen – im Gegensatz zu einer heiseren Stimme. Darauf haben wir schon in unserem letzten Blogbeitrag hingewiesen: Welche Folgen hat es, wenn ich meine Stimme nicht trainiere? Part 3/3

Eine Stimme, die in hohem Maße kratzig und rau klingt oder behaucht, schwach und dünn, klingt für unser Ohr auch krank. Die Person wirkt dadurch krank oder gestresst bzw. erschöpft. Der ungeschulte Hörer ist sich der Wirkung des Stimmklangs gar nicht bewusst. Aber er spürt ein gewisses Unbehagen, wenn er diese Stimme hört. Das kann sogar so weit gehen, dass es ihm selbst im Hals kratzt. Wir nennen das funktioneller Nachvollzug.

Spricht jemand mit einer vollen, tragfähigen Stimme (hohe Resonanz) ist die Wirkung auf den Hörer oft wesentlich präsenter und am Ende überzeugender, als wenn er mit dünner, enger Stimme spricht.

Allerdings ist der Stimmklang eines Menschen ebenfalls situationsabhängig. Auch eine gesunde Stimme kann in angespannten Situationen oder bei hoher emotionaler Erregung (im positiven wie im negativen Sinn) enger und fester klingen. Wenn wir etwas energisch betonen und hervorheben wollen, wird unsere Stimme automatisch härter oder sogar knarrend. Das hört man sogar bei ausgebildeten Synchron- oder Nachrichtensprecher, die dieses Knarren bewusst einsetzen.

Der Wirkung der Stimme bewusst werden

Wie wir eingangs schon erwähnt haben, sind sich viele ihrer eigenen Stimme und Wirkung noch nicht bewusst. Auch die Tatsache, dass man die Stimme trainieren und verändern kann und damit auch die Wirkung zum Positiven wandeln kann, scheint bei vielen noch nicht angekommen zu sein – sowohl bei Laien, Berufssprechern als auch auf dem Bildungs- und Weiterbildungsmarkt (in Trainings und Coachings zum Thema Kommunikation, Wirkung, Persönlichkeitsentwicklung usw.).

In vielen Köpfen existieren noch Glaubenssätze wie: Ich werde mit einer guten oder einer schlechten Stimme geboren und daran kann ich nichts ändern. Deshalb flüchten sich viele auf andere Wirkungsbereiche: Sie arbeiten an ihrem Aussehen, an ihrer Körpersprache, an ihrer Wortwahl oder an der Argumentationstechnik.

Wir alle haben die Möglichkeit, unsere Stimme zu trainieren und ihre Wirkung zu verbessern. Der erste Schritt ist dabei, die eigene Stimme und ihre Wirkung besser kennenzulernen, uns unserer stimmlichen Wirkung und der Möglichkeiten bewusst zu werden, sie zu verändern und zielgenau einzusetzen. Und das kannst du ganz einfach und in deinem Tempo von zu Hause machen: Mit unserem Online-Stimmtrainingsprogramm StimmGym. Denn wie du jetzt weißt, entfaltet eine gesunde Stimme auch mehr positive Wirkung! 2 Fliegen mit einer Klappe sozusagen!

 

Mit unserem Online-Trainingsprogramm STIMMGYM kannst du auch bequem von zuhause aus, selbständig, unabhängig von Ort, Zeit und anderen Personen trainieren. In nur 4 Wochen kannst du so an den „Stellschrauben“ drehen, die nötig sind, um langfristig effektiv und stark bei Stimme zu sein. Hier legst du den Grundstein dafür, dass du auch morgen noch kraftvoll zusprechen kannst! :-)

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[1] Amon, Ingrid (2004): Die Macht der Stimme. Persönlichkeit durch Klang, Volumen und Dynamik. 3. Auflage. Redline Wirtschaft, München.

[2] Sendlmeier, W.: Die psychologische Wirkung von Stimme und Sprechweise. Geschlecht, Alter, Persönlichkeit, Emotion und audiovisuelle Interaktion In:  Bulgakowa, O.  (Hrsg.) (2012): Resonanz-Räume. Die Stimme und die Medien. Verlag Bertz + Fischer, Berlin, S. 99 – 116

URL: https://www.kw.tu-berlin.de/fileadmin/a01311100/Studiengaenge/2012_Resonanz-Raeume_W_Sendlmeier.pdf (Stand: 23.07.2020, 17:00 Uhr)

[3] Meißner, Swetlana / Pietschmann, Judith (2011): Rhetorische und phonetische Einflussfaktoren auf die Qualität von Telefonverkaufsgesprächen. In: Hirschfeld, Ursula / Neuber, Baldur (Hg.): Erforschung und Optimierung der Callcenterkommunikation. Verlag Frank & Timme, Berlin, 215-248.

[4] Zwaneveld, Quentin (2018): Stimm-Symposium in Leipzig. Leipziger Experte: Frauenstimmen werden immer tiefer. In: Leipziger Volkszeitung. 22.02.2018. https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipziger-Experte-Frauenstimmen-werden-immer-tiefer (Stand: 06.08.2020, 15:29 Uhr)

[5] Sendlmeier, W.: Die psychologische Wirkung von Stimme und Sprechweise. Geschlecht, Alter, Persönlichkeit, Emotion und audiovisuelle Interaktion In:  Bulgakowa, O.  (Hrsg.) (2012): Resonanz-Räume. Die Stimme und die Medien. Berlin: Verlag Bertz + Fischer, S. 99 – 116

URL: https://www.kw.tu-berlin.de/fileadmin/a01311100/Studiengaenge/2012_Resonanz-Raeume_W_Sendlmeier.pdf (Stand: 23.07.2020, 17:00 Uhr)

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