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Die 5 wichtigsten Skills einer guten Führungskraft

Warum Führung Mut und Vertrauen braucht

Führungskräfte von heute stehen vor vielen neuen Anforderungen in ihrem Berufsalltag, gerade weil unsere Arbeitswelt immer agiler und offener wird. Da kann es manchmal schwer sein, den richtigen oder geeigneten Weg zu finden. Heute möchten wir daher etwas tiefer in das Thema eintauchen, welche Skills es unserer Meinung nach braucht, um sich als Chef/in in unserer neuen Arbeitswelt gut zurechtzufinden und somit ein entspanntes und motiviertes Arbeiten entstehen kann – sowohl bei den Mitarbeiter/innen, wie auch bei der Führungskraft selbst.

Führung von heute ist anders als früher. Einige Werte werden wichtiger, andere rücken mehr in den Hintergrund. Die klassischen Rollen eines Unternehmens weichen langsam auf und Kompetenzen, die eine Führungskraft früher haben musste, verlieren an Bedeutung. Führung ist nicht mehr nur führen, sondern so viel mehr. Führen wird zum Leadership.

Agiles Arbeiten hat auch in Deutschland längst seinen Einzug gehalten und somit die Selbstorganisation von Teams und deren Entscheidungsbefugnisse und –kompetenzen bedeutsamer werden lassen. Aus diesem Grund braucht es für jede Führungskraft mehr Menschenorientierung, Strategisches Denken, Widerstandskraft, eine authentische Persönlichkeit und ganz viel Flexibilität. Die Mehrzahl dieser Soft Skills stand bisher immer eher im Hintergrund, auch wenn oft darüber gesprochen wurde. Zahlen, Daten und Fakten dominierten, Hierarchien erleichterten das Führen und Funktionalität stand vor der Kompetenz der selbstlernenden Teams. Will ich als Leader/in diese gesamtgesellschaftlichen Wandlung mitgestalten, ist es daher so wichtig wie nie, in den Austausch mit sich selbst zu gehen und sich selbst der inneren Arbeit zu stellen.

New Work Skills

Leaden statt Führen

In diesem kleinen Satz steckt so viel Bedeutung. Ein/e Chef/in ist schon längst nicht mehr nur jemand, der sagt wo es lang geht und alles starr unter Kontrolle hält. Eine gute Führungskraft schafft es, die Mitarbeiter/innen anzuleiten, die Potenziale aus ihnen herauszukitzeln, die sie vielleicht selber noch gar nicht in sich sehen. Er oder sie schafft einen Rahmen, in dem sich die Mitarbeiter/innen frei entfalten und ihre eigene Kraft entwickeln können. Das Ziel wird grob gesteckt, der Weg dahin ist relativ frei wählbar und jede/r wird so eingesetzt, wie es für seine/ihre Stärken genau passend ist.

Dazu haben wir bereits einen ausführlichen Blogartikel verfasst! Du kannst hier noch einmal nachlesen, was das genau bedeutet:

Zum Artikel

Warum Veränderungen gut sind

Auch in der Arbeitswelt bleiben wir nicht verschont davon, dass neue Dinge eingeführt werden, sich Prozesse verändern oder völlig fremde Sachen ausprobiert werden müssen. Veränderungen bringen aber im ersten Schritt immer erstmal alles durcheinander. Sie brechen alte Strukturen auf und zwingen uns, etwas anders zu machen. Viele Menschen reagieren darauf mit Widerstand und Unsicherheit. „Lieber mach ich gar nichts, als dass ich das probiere und dabei völlig durcheinander komme!“. Wieder andere laufen davon, kündigen sogar aus Angst davor, der neue Weg würde alles verschlechtern.

Dabei sind Veränderungen nicht schlecht! Eher im Gegenteil. Es sind echte Chancen. Sie lassen etwas Neues entstehen, dass besser sein kann, als das Alte. Auch wenn vielleicht die Prozesse neu gedacht und erlernt werden, Teams sich anders aufstellen müssen, so kommen wir doch dadurch aus unserer Komfortzone heraus, wagen etwas und sind Mitgestalter/innen der Zukunft. 

Als Führungskraft braucht es auf diesen Wegen viel Mut und Vertrauen in die Mitarbeiter/innen, wie auch in die Sache und auch in sich selbst. Sie dürfen lernen darauf zu vertrauen, dass genug Menschen mitmachen und dass die Veränderung etwas Gutes mit sich bringen wird. Ein/e gute/r Chef/in geht hier als Vorbild voran und zeigt mutig und bestimmt, dass er oder sie Vertrauen in die Sache hat. Hierfür braucht es auch eine ganz andere Präsenz. Nur wer achtsam mit Veränderungen umgeht, kann sie in ihrer Fülle begreifen und sich ihr stellen, ohne in übertriebene Aktivität oder Starre zu verfallen.

Chefin erklärt

 

Mut und Vertrauen bei Führungskräften

Ich habe jetzt viel über Mut und Vertrauen geschrieben, aber wie sieht es denn wirklich in der Praxis aus, wenn eine Führungskraft diese Skills erlernen will und anwendet? Und was sind die Konsequenzen, wenn sie nicht mit Mut und Vertrauen führt?

Man merkt schnell, wenn eine Führungskraft nicht voll aus ihrer Kraft heraus führt. Dann werden meist sehr kleinteilige Aufgaben vergeben, es wird wenig kooperiert, die Mitarbeiter/innen werden eng geführt, oft kontrolliert und können sich nicht entwickeln. Solche Führungskräfte wollen oft alles und jeden im Blick haben, lassen wenig andere Meinungen zu und wollen gut informiert via Anweisungen und oftmals auch Druck das Tagesgeschäft im Laufen behalten. Vor allem ist da auch eine große Anstrengung und Unsicherheit bei neuen Wegen, Veränderung zu spüren. Es gibt wenig Bereitschaft, Neues auszuprobieren und wenn dann, dann meist mit einer einschränkenden Grundhaltung. Hier bleibt man eher bei dem, was bekannt und sicher ist und funktioniert.

Wer jetzt an dieser Stelle wirklich in die Selbstreflexion geht, mit sich selbst arbeitet und seinen einschränkenden Glaubenssätze auf die Schliche kommt, sie sogar nach und nach wandelt, der kann in seiner eigenen Kraft führen und wird mit viel mehr Mut und Vertrauen den Berufsalltag meistern. Er oder sie wird zum Vorbild für die Mitarbeiter/innen, wodurch Veränderungen in der ganzen Firma besser angenommen werden kann und erfolgversprechend als Standard integriert wird.

Hier wird Neues probiert, Unkonventionelles, und die Komfortzone wird verlassen. Eine Führungskraft mit Mut und Vertrauen kann schrittweise mehr Verantwortung abgeben und voller Zuversicht Entscheidungen von anderen treffen lassen. Agiles Arbeiten wird dann wie von selbst entstehen. Führungskräfte gehen selbstverständlicher in die gemeinsame Reflexion mit den Mitarbeitenden und arbeiten genau die Stärken, Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungsschritte heraus. 

Wir können also jede Führungskraft nur ermutigen, mehr Mut und Vertrauen in sich und in Veränderungen zu geben. Neues Arbeiten braucht neue Wege und diese entstehen nur durch mutige Leader und Leaderinnen, die Vertrauen in die Kraft eines Neuanfangs haben. Trau dich und erlaube dir Veränderung!

Wir bieten zu diesem Thema auch Retreats an! In unserem Führungsretreat lernst du, wie du wieder in deine Kraft kommst und als Führungskraft neue Wege einschlagen kannst. Wer erfahren will, wie er besser als Chef/in führen kann, der sollte sich das nicht entgehen lassen.

Zur Anmeldung

Fazit

In diesem Blogartikel hast du gelernt:

  • Warum neue Formen des Führens in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger werden
  • Warum Veränderungen eine Chance sind
  • Warum es wichtig ist, als Führungkraft in die Reflexion zu gehen
  • Warum Mut und Vertrauen wichtige EIgenschaften einer Führungskraft sind

Lisa Tschierschke

 

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